Dämmen statt Verheizen

Großer Aufschrei im Februar 2026 als der Sanierungsbonus 2027 vom Klimaschutz-Ministerium beendet wurde. 15 Organisationen haben sich zusammengeschlossen für die Initiative „Dämmen statt Verheizen“.

von Mascha K Horngacher

„Zuerst Dämmen – dann Technik“ (wie der Heizkesseltausch) ist der Leitspruch hinter der Initiative Dämmen statt Verheizen. Dieser Ansatz fußt auf vielen verschiedenen Forschungsergebnissen. Seit über 13 Jahren beschäftige ich mich mit dem Thema Dämmen und energieeffiziente Gebäudesanierung. Die Auseinandersetzung damit hat mich überzeugt, dass Dämmen eine wichtige Maßnahme ist, um unsere gebaute Umwelt CO2-sparender zu transformieren.

Dass eine sinnvolle Förderung für thermische Gebäudesanierung plötzlich und überraschend eingestellt wurde, wirft Fragen nach dahinter liegenden Beweggründen auf. Vielleicht hat es ganz einfach schon damit zu tun, dass sich ein Ministerium wie folgt nennt: Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK).

Mein Augenmerk liegt bei Klimaschutz. Dieser Formulierung verdeutlicht, dass etwas nicht verstanden wurde: Wir müssen nicht das Klima schützen, sondern uns Menschen vor menschengemachter Klimaerhitzung. Bildung und Bewusstsein werden einfach Gegensteuern lassen, sofern der Wille dafür da ist.

Ich bin dankbar, dass es Gleichgesinnte gibt, die sich dafür einsetzen.

So freue ich mich, dass wir vom Kunden und Mitglied der Initiative Dämmen statt Verheizen, der ARGE Qualitätsgruppe Wärmedämmsysteme, für eine Social Media Kampagne beauftragt wurden.

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Mascha K. Horngacher, kooptiertes Vorstandsmitglieder der Salzburger Medienfrauen; Foto: Eva trifft

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